Literatuurlijst Duits, aanvulling 2019-2020


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Ida

Katharina Adler
D19-01
Verlag Rowohlt, Roman, 2018, 502 Seiten

Sie ist eine der bekanntesten Patientinnen des 20. Jahrhunderts: Dora, das jüdische Mädchen mit der 'petite hystérie' und einer äußerst verschlungenen Familiengeschichte. Dora, die kaum achtzehn war, als sie es wagte, ihre Kur bei Sigmund Freud vorzeitig zu beenden, und ihn, wie er es fasste, "um die Befriedigung [brachte], sie weit gründlicher von ihrem Leiden zu befreien." Für Katharina Adler war die widerständige Patientin lange nicht mehr als eine Familien-Anekdote: ihre Urgroßmutter, die - nicht unter ihrem wirklichen Namen und auch nicht für eine besondere Leistung - zu Nachruhm kam, und dabei mal zum Opfer, mal zur Heldin stilisiert wurde. . Eine Frau mit vielen Stärken und einigen Schwächen, die trotz aller Widrigkeiten bis zuletzt um ein selbstbestimmtes Leben ringt.'' "Nach und nach wuchs in mir der Wunsch, ihr Bild zu ergänzen und auch etwas entgegenzusetzen.“ Ida – eine Widerspenstige, die sich nicht zähmen ließ. Man könnte sagen. Gestern – heute – morgen.

Sechs Koffer

Maxim Biller
D19-02
Kiwi Verlag, Kriminalroman, 2018, 208 Seiten

Maxim Biller, geboren 1960, ist ein deutscher Schriftsteller und Kolumnist. 2015-2016 War er Mitglied in der literaturkritischen Fernsehsendung ‚das Literarische Quartett‘. Wir leben 2019. Noch immer werden in Deutschland Familiengeschichten erzählt, die von Flucht und Judenhass sprechen, die zur gleichen Zeit so gut erzählt werden, dass sie auf der Shortliste des deutschen Buchpreises landen. In diesem Fall startet die Geschichte nicht in den dreißiger, sondern in den sechziger Jahren. In Moskau wird der Großvater denunziert. Die Familie flieht aus Moskau, über Prag nach Hamburg. Wer hat den Großvater an den KGB verraten? Aus 6 Perspektiven wird über diesen folgenreichen Verrat gesprochen. Diese Familiengeschichte ist spannend wie ein Kriminalroman, voller Widersprüche, Verrat und Vertrauen. Biller selber nennt seine Texte „forschende Fiktion““. Er ist ein virtuoser Stilist und schreibt mit Witz.

Der Reisende

Ulrich Alexander Boschwitz
D19-03
Verlag Klett-Cotta, Roman, 2018, 303 Seiten

Der jüdische Kaufmann Otto Silbermann, ein angesehenes Mitglied der Gesellschaft, wird in Folge der Novemberpogrome aus seiner Wohnung vertrieben und um sein Geschäft gebracht. Mit einer Aktentasche voll Geld, das er vor den Häschern des Naziregimes retten konnte, reist er ziellos umher. Zunächst glaubt er noch, ins Ausland fliehen zu können. Sein Versuch, illegal die Grenze zu überqueren, scheitert jedoch. Also nimmt er Zuflucht in der Reichsbahn, verbringt seine Tage in Zügen, auf Bahnsteigen, in Bahnhofsrestaurants. Er trifft auf Flüchtlinge und Nazis, auf gute wie auf schlechte Menschen. Noch nie hat man die Atmosphäre im Deutschland dieser Zeit auf so unmittelbare Weise nachempfinden können. Denn in den Gesprächen, die Silbermann führt und mithört, spiegelt sich eindrücklich die schreckenerregende Lebenswirklichkeit jener Tage. „Ein wirklich bewegender, aber auch instruktiver Text. Ein großer Gewinn! Für einen Dreiundzwanzigjährigen ein ganz erstaunliches Werk“. Brigitte Kronauer

Fräulein Nettes kurzer Sommer

Karen Duve
D19-04
Verlag Galiani, 2018, 592 Seiten

Fräulein Nette ist das schwarze Schaf, das nicht in die Herde ihrer adligen Verwandten passen will. Während ihre Tanten und Cousinen brav am Kamin sitzen und sticken, zieht sie mit einem Berghammer bewaffnet in die Mergelgruben, um nach Mineralien zu stöbern. Das Schlimmste aber ist ihre scharfe Zunge. Wenn die Künstlerfreunde ihres Onkels August nach Bökerhof kommen, über Kunst und Politik sprechen, mischt sie sich ungefragt ein. Ein Enfant terrible ist sie, wohl aber nicht für alle. Heinrich Straube, Mittelpunkt der Göttinger Poetengilde, fühlt sich jedenfalls sehr hingezogen zu der Nichte seines besten Freundes. Seine Annäherungsversuche im Treibhaus der Familie bleiben durchaus nicht unerwidert. Allerdings ist er nicht der einzige. Dieses Buch empfehle ich all denjenigen, die noch nie etwas von Annette von Droste-Hülshoff gelesen haben, die darüber hinaus in den historischen Hintergrund interessiert sind und liebend gern Biografien lesen.

Unter der Drachenwand

Arno Geiger
D19-05
Verlag Carl Hanser, Roman, 2018, 480 Seiten

Veit Kolbe verbringt ein paar Monate am Mondsee, unter der Drachenwand, und trifft hier zwei junge Frauen. Doch Veit ist Soldat auf Urlaub, in Russland verwundet. Was Margot und Margarete mit ihm teilen, ist seine Hoffnung, dass irgendwann wieder das Leben beginnt. Es ist 1944, der Weltkrieg verloren, doch wie lang dauert er noch? Arno Geiger erzählt von Veits Alpträumen, vom "Brasilianer", der von der Rückkehr nach Rio de Janeiro träumt, von der seltsamen Normalität in diesem Dorf in Österreich - und von der Liebe. Ein herausragender Roman über den einzelnen Menschen und die Macht der Geschichte, über das Persönlichste und den Krieg, über die Toten und die Überlebenden. Ein schöner Roman über liebevolle Menschen in einer lieblosen Zeit.

Im Krebsgang

Günther Grass
D19-06
Steidl Verlag, Novelle, 2002, 216 Seiten

Günther Grass gehört mit Siegfried Lenz zu den großen deutschen Erzählern, deren Thema die Vergangenheitsbewältigung ist. Er bekam 1999 den Nobelpreis. Tatsache ist: Anfang 1945 ertranken im eiskalten Wasser der Ostsee 5000 bis 9000 Flüchtlinge, vor allem Frauen und Kinder, als die ‚Wilhelm Gustloff‘, ein ehemaliges Urlaubsschiff der Nazis, von einem russischen U-boot versenkt wurde. Erfindung: Tulla aus der Familie Pokriefke - dem Leser schon seit den Blechtrommeln bekannt- ist auch an Bord und wird gerettet. Ihr Sohn Paul, der Ich-Erzähler wird auf dem Rettungsschiff geboren. Ihr Enkelsohn Konni zieht höchst brisante Konsequenzen aus dieser Familiengeschichte und scheint neonazistischen Sympathien nachzuhängen. In dieser Novelle wird ein kompliziertes deutsches Thema angesprochen; darf man im Licht des Holocausts über deutsche Opfer des Zweiten Weltkriegs sprechen? Und welche Folgen hat das für die heutige Generation? Grass geht das Thema indirekt an und benutzt die Metapher des Krebsganges, wobei er historische und technische Tatsachen mit Erfindung vermischt.

Ein Bild von Lydia

Lukas Hartmann
D19-07
Verlag Diogenes, 2018, 353 Seiten

Ein Bild von Lydia von Lukas Hartmann ist ein bewegender, historischer Roman über eine verbotene Liebe in der Belle Epoque. Lydia Welti-Escher war eine der reichsten Frauen in der Schweiz. Klug und kunstbegeistert. Sie war die Tochter von Alfred Escher, im neunzehnten Jahrhundert, sehr einflussreich in der Schweizer Politik und Wirtschaft. Und sie war verheiratet mit Friedrich Emil Welti, Sohn des mächtigsten Bundesrats in der Schweiz. Ihre Liebesaffäre mit dem Maler Karl Stauffer wurde zum Skandal; Ehebruch in der sittenstrengen Schweiz. Der eigentliche Skandal war, was Vater und Sohn Welti unternahmen, um Lydia zu erniedrigen. Lydias Versuch ein selbstbestimmtes Leben zu führen scheiterte. Diese wahre Geschichte von Lydia Welti-Escher wird im Roman erzählt aus der Sicht von Luise, Lydias Dienstmädchen, das immer mehr zu Vertrauensperson wird. Für einen Erzähler eine verlockende Perspektive, die auch Nachteile hat. Ein Dienstmädchen sieht und hört viel, aber durchgründet nicht alles. Dadurch bleibt das Bild von Lydia und anderen unvollständig. Trotzdem fesselnde Lektüre.

Glückskind mit Vater

Christoph Hein
D19-08
Suhrkamp Verlag, Roman, 2016, 525 Seiten

Die Verbrechen der Väter lasten auf ihren Kindern, manchmal ein Leben lang. Das ist das Thema im Roman Glückskind mit Vater von Christoph Hein. Er erzählt die Geschichte von Konstantin Boggosch, der in einer Kleinstadt in der DDR aufwächst und dort erfährt, dass sein Vater, den er nie gekannt hat, grausame Kriegsverbrechen begangen hat. Dieser Vater, gegen Ende des Krieges gehenkt, wird ihn fast das ganze Leben verfolgen und behindern. Der Roman ist ein, in einer einfachen Sprache geschriebenen Lebensbericht, der keinen Leser unberührt lässt. Es ist auch deutsche Geschichte, und zwar die Geschichte eines nach dem Krieg gespaltenen Deutschlands, in dem in den fünfzigern und sechziger Jahren Kriegsverbrecher unterschiedlich beurteilt wurden. Konstantin Boggosch wurde in der DDR benachteiligt weil sein Vater ein Kriegsverbrecher war. Nach 1990 im vereinten Deutschland wurde er benachteiligt, weil er in der DDR geblieben war. Ein sehr lesenswertes Buch.

Michael Kohlhaas

Heinrich von Kleist
D19-09
Philipp Reclam Jun Verlag, 2003, 135 Seiten

Heinrich von Kleist erzählt das Schicksal des rechtschaffenden, brandenburgischen Rosshändlers Michael Kohlhaas, der im 16. Jahrhundert, in einem blutigen Rachefeldzug Vergeltung für erlittene Ungerechtigkeit übt. Getrieben von seinem stark ausgeprägten Rechtsempfinden nimmt er das Recht in die eigene Hand. Aber anstatt die Ordnung der Gesetze wieder herzustellen, stürzt er sich und seine Umwelt in ein heilloses Chaos und beginnt einen blutigen Feldzug gegen seine Übeltäter. Als er begreift, dass sein Widersacher von korrupten und einflussreichen Leuten geschützt wird, versucht er sein Recht gewaltsam zu erzwingen. Basierend auf wahren Begebenheiten berichtet die berühmte Novelle von einer misslungenen Gratwanderung zwischen Gerechtigkeit und Selbstjustiz in ebenso mitreißender wie rigoroser Weise. Die Selbstjustiz eskaliert in einer Rebellion, die vielen Menschen das Leben kostet. Michael Kohlhaas, „einer der rechtschaffensten und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit“ zählt zu den eindrucksvollsten Gestalten der Weltliteratur. „Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder“

Zeitenwende (Band 3)

Carmen Korn
D19-10
Kindler-Rowohlt Verlag, 2018, 560 Seiten

Band 1, Töchter einer neuen Zeit. Band 2, Zeiten des Aufbruchs. Band 3, Zeitenwende. Henny Unger feiert einen runden Geburtstag, siebzig Jahre ist sie geworden. So alt wie das Jahrhundert. Beim Gartenfest an ihrer Seite: die Freundinnen Käthe, Lina und Ida – wie seit Jahrzehnten schon. Doch längst hat sich der Kreis der Gratulanten erweitert. Aus den vier Freundinnen sind Mütter und Großmütter geworden. Hennys Enkelin Katja träumt davon, als Fotoreporterin um die Welt zu reisen, Idas Tochter Florentine kehrt mit einer Überraschung nach Hamburg zurück. Und auch Ruth, die Adoptivtochter von Käthe, ist fester Teil des Freundschaftsbunds. Denn zu Hennys großer Freude führt die nächste Generation die Tradition fort: Sie teilen Glück und Leid miteinander, die kleinen und die großen Momente.Vom Deutschen Herbst über die Wiedervereinigung bis zur Jahrtausendwende. Anhand einiger Hamburger Freundinnen und ihrer Familien beschreibt Carmen Korn die bewegte und bewegende Geschichte Deutschlands in den letzten Jahrzehnten des vorigen Jahrhunderts. Mit Zeitenwende findet die Jahrhundert-Trilogie ihren Abschluss.

Archipel

Inger - Maria Mahlke
D19-11
Verlag Rowohlt, Familienroman, 2018, 432 Seiten

Die Autorin hat mit diesem Buch den Deutschen Buchpreis 2018 gewonnen. "Archipel ist eine große Reise durch die Zeit und bis ans Ende Europas. Die Städte Teneriffas atmen ihren ewigen Sommer, aber zwischen all den Gerüchen und Geräuschen des ewigen Sommers spürt man den Luftzug eines ganzen Jahrhunderts." (aus dem Kommentar der Jury). Inger-Maria Mahlke führt rückwärts durch ein Jahrhundert voller Umbrüche und Verwerfungen, großer Erwartungen und kleiner Siege. Es ist das Jahrhundert der Bautes und Bernadottes, der Wieses, der Moores und González' - Familiennamen aus ganz Europa. Dieser Roman ist allein schon der Struktur wegen interessant, aber auch weil es eine Familiensaga ist mit der spanischen Geschichte des 20. Jahrhunderts als Hintergrund.

Munin oder Chaos im Kopf

Monika Maron
D19-12
Fischer Verlag, Roman, 2018, 224 Seiten

Marons neues Buch erzählt von einer Frau, Mina Wolf, die den Dreißigjährigen Krieg studiert. In ihrem Haus wohnt eine verrückte Sängerin, die sie dazu treibt, nachts zu arbeiten. Vor ihrer Haustür wüht außerdem der Straßenkrieg. Die nächtlichen Stunden lassen das Chaos in ihrem Kopf zunehmen und sie grübelt über Themen wie die Migrantenfrage, Sterbehilfe oder die Genderdiskussion. Sie führt darüber Gespräche mit einer Krähe, Munin, nicht immer politisch korrekt aber mit Ironie. Monika Maron, geboren 1941, deren Vater Innenminister in der DDR war, reiste 1988 aus der DDR aus. Sie ist auch heute eine regierungskritische Journalistin und Autorin. Sie meint, dass ihre Landsleute den Mut haben sollten, über die aktuellen Fragen eine offene Debatte zu führen. In ihren literarischen Texten ist sie weniger ausgesprochen als in den journalistischen Texten. In der Literatur versucht sie ‚die Balance zu halten‘. Tilman Kraus spricht in „Der Welt“ von „einem Stimmungsbild zur Lage der Nation“.

Mit der Faust in die Welt schlagen

Lukas Rietzschel
D19-13
Verlag Ullstein, Roman, 2018, 320 Seiten

Zwei Brüder, ein Dorf in Ostsachsen und eine Wut, die immer größer wird. Philipp und Tobias wachsen in der Provinz Sachsens auf. Im Sommer flirrt hier die Luft über den Betonplatten, im Winter bricht der Frost die Straßen auf. Der Hausbau der Eltern scheint der Aufbruch in ein neues Leben zu sein. Doch hinter den Bäumen liegen vergessen die industriellen Hinterlassenschaften der DDR, schimmert die Oberfläche der Tagebauseen, hinter der Gleichförmigkeit des Alltags schwelt die Angst vor dem Verlust der Heimat. Die Perspektivlosigkeit wird für Philipp und Tobias immer bedrohlicher. Als es zu Aufmärschen in Dresden kommt und auch ihr Heimatort Flüchtlinge aufnehmen soll, eskaliert die Situation. Während sich der eine Bruder in sich selbst zurückzieht, sucht der andere ein Ventil für seine Wut. Und findet es. Das Lesen dieses Werkes macht auf sehr anschauliche Weise die Ursachen der Unruhen im Osten Deutschlands (denke an die Pegida-Bewegung u.a.) klar.

Olga

Bernhard Schlink
D19-14
Verlag Diogenes, Roman, 2018, 310 Seiten

Die Geschichte einer Frau, die gegen die Vorurteile ihrer Zeit kämpft und einem Mann, dem sie ein Leben lang treu bleibt. Ein Dorf in Pommern am Ende des 19. Jahrhunderts. Olga ist Waise, Herbert der Sohn des Gutsherrn. Sie verlieben sich und bleiben gegen den Widerstand seiner Eltern ein Paar, das immer wieder zueinander findet, auch als Olga Lehrerin wird und er zu Abenteuern nach Afrika, Amerika und Russland reist. Vom Kampf zurückgekehrt, voller Träume von kolonialer Macht und Größe, will er für Deutschland die Arktis erobern. Seine Expedition scheitert, und die Bemühungen zur Rettung enden, als der Erste Weltkrieg ausbricht. Olga sieht ihn nicht wieder und bleibt ihm doch auf ihre eigene Weise verbunden. Erzählt wird die Geschichte einer starken, klugen Frau, die miterleben muss, wie nicht nur ihr Geliebter, sondern ein ganzes Volk den Bezug zur Realität verliert. Die spröde Olga bezaubert und berührt uns mit ihrer Lebens-geschichte.

Der Trafikant

Robert Seethaler
D19-15
Verlag Kein & Aber, Roman, 2012, 249 Seiten

Der Trafikant von Robert Seethaler ist ein schöner, gut erzählter Roman, der spielt in einer hässlichen Zeit. Im Jahr 1937/1938 werden die Nazis in Wien immer brutaler und geht Österreich verloren. Hitler kommt. Im Roman geht es aber auch über Liebe und Freundschaft. Der junge Franz Huchel arbeitet in dem kleinen Laden eines freundlichen Trafikants. Der unerfahrene Franz verliebt sich unglücklich und lernt den berühmten Psychoanalytiker Sigmund Freund kennen. Weiß er etwas über die Liebe? Nein, auch Freud kann ihm nicht helfen. Eine ungewöhnliche, rührende Freundschaft entsteht. Diese endet Anfang Juni 1938; die Nazis vertreiben Freud aus Wien und die Gestapo verhaftet Franz nachdem er auf aufsehenerregende Weise Widerstand geleistet hat.