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Spitzweg

Eckart Nickel
Piper, 2022, 256 p.
D23-08

»Ich habe mir nie viel aus Kunst gemacht.« Als zufriedener Kunstbanause offenbart sich der Erzähler zu Beginn und berichtet davon, wie Carl, bewunderter Freund, ihn mit seiner Spitzweg-Begeisterung vom Gegenteil überzeugt. In der Mitte des Geschehens: eine Art Dreiecksbeziehung; der Ich-Erzähler, das hochbegabte Mädchen Kirsten und der sehr gebildete, snobistische Carl, der schwärmt von der Maler Spitzweg. Die Handlung dreht um einen Abiturientenstreich. Eine Lehrerin hat Kirsten tief beleidigt und, so meint Carl, das schreit nach Rache. Durch raffinierte Rachepläne wird die Schülerfreundschaft aber auf ihre schwerste Probe gestellt. Eckhart Nickel erzählt wie in »Hysteria« die Geschichte einer Obsession: war darin von der Natur nur noch künstliche Reproduktion übrig, wird nun die Kunst zur zweiten Natur des Menschen. Von der Handlung, über die Figuren, die Welt, in der sie sich bewegen, bis hin zur Sprache - alles ist hier herrlich künstlich. Lesenswert.

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